Die Bildberger , Teil 1   Die Bilderberg-Gruppe wurde 1954 in den Niederlanden gegründet. Einmal im Jahr sollte von nun an ein weitgehend geheimes Treffen stattfinden, auf dem etwa 130 Angehörige der politischen, finanziellen, militärischen, akademischen und medialen Elite aus Nordamerika und Westeuropa Gelegenheit hätten, sich »als informelles Netzwerk einflussreicher Persönlichkeiten, auch privat und vertraulich auszutauschen« . Zu den regelmäßigen Teilnehmern gehören die Vorstandschefs einiger der einflussreichsten und größten Unternehmen der Welt, von Erdölkonzernen wie Royal Dutch Shell, British Petroleum und Total SA sowie verschiedene europäische Monarchen, internationale Banker wie David Rockefeller, einflussreiche Politiker,

Zu den europäischen Gründern der Bilderberg-Gruppe gehören Joseph Retinger und Prinz Bernhard der Niederlande. Letzterer war bis 1934, also bis drei Jahre vor seiner Hochzeit mit der holländischen Königin Juliana, Mitglied der NSDAP und arbeitete auch für den deutschen Industriekonzern IG Farben, der das Gas Zyklon B herstellte, das in den Konzentrationslagern eingesetzt wurde. (6) Auf amerikanischer Seite gehörten David Rockefeller, Dean Rusk (ein hochrangiger Vertreter des Council on Foreign Relations, der damals die Rockefeller-Stiftung leitete), Joseph Johnson (ein weiterer Führungsvertreter des Councils, der damals die Carnegie Endwoment leitete) und John McCloy (ebenfalls aus der Führungsgruppe des Councils, der 1953 Vorstandschef der Chase Manhattan wurde und auch dem Vorstand der Ford-Stiftung angehörte) zu den prominenten Gründungsmitgliedern.

Die Bilderberger Part 1 – Die Elite der neuen Weltordnung